Wie der 66-Jährige zur Anzeige brachte, habe ihn sein Hausarzt nach einer Fußfraktur ins Bozner Krankenhaus geschickt. Während er in der Notaufnahme wartete, habe er Hunger verspürt und sich in der Bar ein Brötchen gekauft. Da hätten sich die 1.910 Euro, die er wegen einer anstehenden Barzahlung dabei gehabt habe, noch in seiner Geldtasche befunden.
Nachdem sein Fuß untersucht worden war, sei er in den Gipsraum der Abteilung Orthopädie gebracht worden. Bis dahin habe er seine Jacke, in der sich die Geldbörse befand, und eine kleine Umhängetasche auf dem Schoß behalten. Bevor sein Fuß eingegipst wurde, habe eine Krankenschwester Jacke und Tasche beiseitegelegt.
Erst später – während er auf weitere Untersuchungen gewartet habe –, sei ihm aufgefallen, dass der Reißverschluss seiner Jacke geöffnet gewesen sei, gab der Patient in seiner Anzeige zu Protokoll. Dabei habe er feststellen müssen, dass seine Geldbörse verschwunden gewesen sei. Diese sei dann zwar wieder aufgetaucht – allerdings seien 13 Banknoten im Gesamtwert von 1.910 Euro weg gewesen, und die Geldbörse habe sich jetzt in der Umhängetasche befunden. Die Dokumente des 66-Jährigen seien glücklicherweise noch da gewesen.
Eine Krankenschwester habe daraufhin sofort die Ordnungskräfte alarmiert. In der Folge erstattete der Mann Anzeige, woraufhin die Carabinieri sofort Ermittlungen einleiteten. Die Aufnahmen von Überwachungskameras dürften wichtige Hinweise auf den Tathergang liefern.



