Sonntag, 26. Juli 2026

69-Jähriger stürzt 100 Meter in die Tiefe – tot

Ein Alpinunfall im Bereich Hochschrutte in der Gemeinde Bichlbach (Bezirk Reutte) hat am Samstag ein Todesopfer gefordert. Ein 69-jähriger Liechtensteiner, Mitglied einer aus elf Personen bestehenden Gruppe, war nach Angaben der Landespolizeidirektion Tirol 80 bis 100 Meter in einer Felsrinne abgestürzt. Für den Mann gab es keine Hilfe mehr.

++ ARCHIVBILD ++ Tödlicher Bergunfall in Tirol. - Foto: © APA/dpa / Bodo Schackow

Die Alpinisten aus Deutschland und dem Fürstentum waren vom Gipfel der Hochschrutte in Richtung Pfuitjöchel abgestiegen, als der Unfall passierte. Laut Polizei war der 69-Jährige plötzlich nach vorne gekippt und abgestürzt. Ein Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

Die Leiche wurde durch den Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“ und die Alpinpolizei geborgen und ins Tal geflogen. Während ein unmittelbarer Zeuge vom Notarzthubschrauber „RK 2“ wegen eines psychischen Schocks ins Bezirkskrankenhaus Reutte geflogen werden musste, stiegen die weiteren Mitglieder der Gruppe mit Unterstützung von Helfern der Bergrettung Bichlbach selbstständig ins Tal ab.

apa

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