Donnerstag, 20. August 2026

815 Hektar Wald im Friaul verbrannt

Seit Tagen kämpfen Einsatzkräfte in Friaul-Julisch Venetien gegen Waldbrände. Zwar hat sich die Lage inzwischen etwas verbessert, doch zahlreiche Brandherde werden weiterhin überwacht. Besonders rund um den Monte Amariana in der Provinz Udine bleibt die Situation angespannt. Seit dem ersten größeren Ausbruch am 7. August hält die Waldbrandserie die Region in Atem. Die schweren Waldbrände haben 815 Hektar Wald und Hochwiesen vernichtet.

Löschflugzeuge sind im Friaul im Einsatz. - Foto: © APA/EXPA/ JOHANN GRODER / EXPA/ JOHANN GRODER

Auch wenn die besonders kritische Phase nach Einschätzung der Behörden inzwischen weitgehend überwunden ist, gibt es noch keinen Grund zur Entwarnung. Nach dem aktuellen Lagebericht der Zivilschutzbehörde werden mehrere Brandstellen weiterhin vom regionalen Forstdienst kontrolliert. Betroffen sind unter anderem der Monte Nero bei Tarvis. Auch am Monte Palavierte im Gemeindegebiet von Tolmezzo bleibt ein Brandherd aktiv. Am Monte Amariana bei Amaro ist die Situation dagegen inzwischen unter Kontrolle.

Trotz der verbesserten Situation bleiben Verkehrsmaßnahmen in Kraft. Die Regionalstraße UD 125 „del Sasso Tagliato“ zwischen Tolmezzo und Amaro ist weiterhin gesperrt. Der Verkehr wird über die Staatsstraße SS 52 „Carnica“ umgeleitet. Auch eine Gemeindestraße bei Amaro bleibt geschlossen. Eine entscheidende Rolle könnte nun das Wetter spielen. Bis Freitag werden in der Region weitere Gewitter und Niederschläge erwartet. Die Behörden hoffen darauf, dass die angekündigten Regenfälle dazu beitragen, die letzten Brandherde endgültig zu löschen.

apa

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