Die Gruppe wies jedoch „irreführende Berichte“ zurück, dass Abu Shabab sei von der radikalislamischen Hamas getötet worden sei. Die Hamas erklärte ihrerseits, dessen Tötung sei das „unausweichliche Ende für jeden, der sein Volk und Heimatland betrügt und sich entscheidet, ein Werkzeug in den Händen der Besatzung zu werden“.
Die Hamas übernahm jedoch nicht die Verantwortung für die Tötung Abu Shababs. Das Politikinstitut Europäischer Rat für Auswärtige Beziehungen (ECFR) hatte Abu Shabab als Anführer einer „kriminellen Bande“ beschrieben. Nach Angaben des Instituts operieren die Volkskräfte im Gebiet von Rafah im Süden des Gazastreifen und stehen im Verdacht, Hilfsgütertransporte zu plündern.
Im Juni hatte der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu verkündet, bewaffnete Gruppen im Gazastreifen zu unterstützen, die gegen die Hamas arbeiten. Israelischen und palästinensischen Medienberichten zufolge handelte es sich dabei unter anderem um Abu Shababs Volkskräfte.


