Wie der die Tageszeitung Alto Adige berichtete, arbeitete der Mann allein. Als er telefonisch nicht mehr erreichbar war, suchte ihn ein Kollege und fand ihn bewusstlos im darunterliegenden Stockwerk. Die Rettungsmaßnahmen blieben erfolglos. Salamida erlitt schwerste Verletzungen, insbesondere im Gesichtsbereich.
Ermittlungen zum genauen Unfallhergang eingeleitet
Der Unfallort wurde abgesperrt und Inspektoren nahmen umgehend Ermittlungen auf. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren ein um den Unfallhergang und die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zu überprüfen.Die Verwaltung des Stahlwerkes sprach „tiefes Beileid“ aus und kündigte auch interne Überprüfungen an. Einige ansässige Gewerkschaften reagierten mit einem 24-stündigen Streik an allen Standorten des Konzerns, einschließlich Fremdfirmen und Zulieferbetrieben.
Sie fordern strukturelle Investitionen und ein dringendes Treffen in Rom. Die Regierung äußerte sich indessen zum Vorfall: Unterstaatssekretär Alfredo Mantovano sprach den Angehörigen im Namen der Exekutive sein Beileid aus und bekräftigte das Engagement zur Stärkung der Arbeitssicherheit.
Claudio Salamida hinterlässt eine Ehefrau und einen dreijährigen Sohn.


