Wer hoffte, das Schlimmste nach dem gestrigen MeBo-Chaos überstanden zu haben, wurde heute früh eines Besseren belehrt. Bereits in den frühen Morgenstunden ging auf den Zufahrtsstraßen zur Landeshauptstadt nichts mehr. Besonders kritisch war die Lage in Oberau-Haslach und Gries.
Reschenstraße und Gries völlig überlastet
In der Reschenstraße stand der Verkehr – und das in beide Richtungen. Sowohl der Verkehrsfluss Richtung Reschenbrücke als auch in Richtung Drususallee kam komplett zum Erliegen. Ähnlich stellte sich die Situation in Gries dar: In der Vittorio-Veneto-Straße geht es von der Villa Berger bis zum Grieser Platz nur noch im Schritttempo voran.Ob ein zusätzlicher Unfall das Verkehrschaos ausgelöst hat oder ob schlicht die Überlastung der Ausweichrouten zur MeBo-Baustelle schuld ist, steht noch nicht fest. Sicher ist: Viele Autofahrer versuchten die Baustelle auf der Schnellstraße über das Stadtgebiet zu umfahren – und standen dort nun erst recht im Stau.
Rückblick: Die MeBo als Nadelöhr
Bereits gestern sorgten Arbeiten an der Beschilderung bei Bozen Süd für kilometerlange Rückstaus bis ins Überetsch. Hier lesen Sie mehr dazu.Wir haben unsere Leser befragt, wie Sie am gestrigen Dienstag durch den Stau gekommen sind. Hier lesen Sie die Meinung unserer Leser.
Was der Präsidenten der Brennerautobahn AG zu den Bauarbeiten und dem dadurch verursachten Verkehrskollaps sagt, lesen Sie hier.


