Kurz nach 8 Uhr hatten die beiden Arbeiter im Alter von 57 und 59 Jahren den Kleintransporter abgestellt, nachdem sie von einer Fahrt zurückgekehrt waren. Das Fahrzeug wird für den Transport von Verstorbenen eingesetzt. Seit einigen Tagen hatten die beiden beim Starten des Fahrzeugs einen stechenden Brandgeruch wahrgenommen.
Um der Ursache auf den Grund zu gehen, hoben die Mitarbeiter den Rücksitz an. Darunter befand sich eine Batterie, die den Wagen am Heck des Fahrzeugs mit Strom versorgt. Nach den bisherigen Rekonstruktionen war die Batterie offenbar defekt. Als der Bereich unter dem Sitz geöffnet wurde, kam es zur Explosion.
Die beiden Mitarbeiter wurden von der Detonation getroffen. Schwerer verletzt wurde der 59-Jährige, der sich näher an der Batterie befand. Glücklicherweise trug er eine Brille, die seine Augen vor herausspritzender Säure schützte. Er erlitt dennoch Verbrennungen am Arm und im Gesicht. Die Verletzungen waren nicht schwerwiegend; für ihn wurde eine Prognose von zehn Tagen gestellt.
Der 57-jährige Kollege stand etwas weiter entfernt. Er wurde von einem kleinen Spritzer einer giftigen Substanz im Bereich der Augen getroffen. Bleibende Schäden an der Sehkraft entstanden dabei jedoch nicht.
Nach dem Notruf rückten die Berufsfeuerwehr von Trient und die Rettungskräfte mit einem Krankenwagen zum Friedhof aus. Beide Verletzten wurden vor Ort versorgt und anschließend in das Krankenhaus Santa Chiara gebracht. Keiner der beiden schwebt derzeit in Lebensgefahr.
Auch die Staatspolizei wurde zum Unfallort gerufen. Sie unterstützte die Inspektoren der Uopsal, der zuständigen Behörde für Arbeitssicherheit und Prävention im Trentino, bei den notwendigen Erhebungen. Die Untersuchungen wurden gemeinsam mit einem Mechaniker durchgeführt.


