Sonntag, 13. September 2026

BILDER | Zimmerei liegt in Schutt und Asche – 200 Feuerwehrleute im Einsatz

Der rasche und umfangreiche Einsatz zahlreicher Feuerwehren am Regglberg und im Unterland sowie der Berufsfeuerwehr verhinderte Schlimmeres – beim Großbrand des Zimmereibetriebes Pitschl in Aldein hatten die Flammen auch auf angrenzende Wohnhäuser übergegriffen. Der Betrieb liegt in Schutt und Asche, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Nachlöscharbeiten dauern an.

Der Bereich der Zimmerei und des Sägewerks in Schutt und Asche. - Foto: © FF Aldein

In der Nacht auf Sonntag wurden 13 Freiwillige Feuerwehren des Regglbergs und des Unterlandes sowie die Berufsfeuerwehr zu einem Großbrand bei einem Sägewerk und Zimmereibetrieb in Aldein alarmiert ( STOL hat berichtet, hier geht es zum Video), berichtet die Freiwillige Feuerwehr Aldein in den sozialen Netzwerken.
Der Alarm ging am Samstag um 23:19 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Aldein ein.

Herausfordernder Einsatz für Feuerwehren

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Produktionshalle bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte zudem bereits auf eines der beiden unmittelbar angrenzenden Wohnhäuser übergegriffen. Eine massive Rauchsäule war weithin sichtbar. Die großen Mengen an gelagertem Holz sowie ein Silo stellten aufgrund der hohen Brandlast eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte dar.

Foto: © FF Aldein



Um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern und die angrenzenden Gebäude zu schützen, wurde umgehend ein umfangreicher Löschangriff eingeleitet. Die Löscharbeiten erfolgten sowohl von außen als auch unter schwerem Atemschutz im Inneren der betroffenen Gebäude. Zusätzlich kamen zwei Drehleitern zum Einsatz.

Durch den massiven Einsatz der Feuerwehren konnte eines der beiden angrenzenden Wohnhäuser erfolgreich vor den Flammen geschützt werden.

Foto: © privat



Insgesamt standen rund 200 Einsatzkräfte im Einsatz. Neben den Feuerwehren waren auch First Responder, das Weiße Kreuz und der Zivilschutz vor Ort. Ebenso standen die zuständigen Behörden im Einsatz.

Niemand verletzt – Nachlöscharbeiten dauern an

Glücklicherweise wurden bei dem Brand keine Personen verletzt. Der Brand konnte im Laufe der Nacht und des frühen Morgens weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Die Einsatzkräfte sind weiterhin mit umfangreichen Nachlöscharbeiten beschäftigt, da aufgrund der großen Mengen an Holz und der vorhandenen Brandlast mit weiteren Glutnestern gerechnet werden muss.

Die genaue Brandursache und die Höhe des entstandenen Sachschadens sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.


stol

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