Montag, 13. Juli 2026

Bildung: „Proteste fortsetzen“

Die Initiative „Lehrerwunderland Südtirol“ zieht in einer Pressemitteilung „eine ernüchternde Bilanz“: Während die Lebenshaltungskosten in Bozen und Umgebung längst Spitzenniveau erreicht hätten, würden die Gehälter der Lehrkräfte an staatlichen Schulen noch immer am Lebensminimum herumkrebsen.

Die Initiative „Lehrerwunderland Südtirol“ spricht sich dafür aus, die verschiedenen Proteste im Bildungsbereich fortzusetzen. - Foto: © APA/THEMENBILD / HEIKO WOLFRAUM

Besonders schlimm sei dies für ältere Lehrkräfte: „Sie gehen mit einer Rente in den Ruhestand, die auf Basis der jahrelang verschleppten, ungleichen Gehaltstabellen berechnet wird.“ Die Initiatoren von „Lehrerwunderland“ fordern daher, die im vergangenen Jahrzehnt in den Ruhestand verabschiedeten Lehrkräfte zu entschädigen.

Zudem spricht sich die Initiative dafür aus, die verschiedenen Proteste im Bildungsbereich fortzusetzen „und endlich eine breite öffentliche Debatte über das zukünftige Südtiroler Bildungssystem zu führen“.

Stattdessen fehle für den Blick auf die realen Bildungsfragen der Gegenwart und Zukunft die Bereitschaft zur Wahrheit: z. B. in Sachen „rasant steigender Lehrermangel“, einem „unübersehbar schrumpfenden Sprachstand bei Kindern und Jugendlichen samt Bildungsdefiziten“ oder auch der sozialen Integration von Parallelgesellschaften.

stol

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