Samstag, 23. Mai 2026

Bozen: Acht Anzeigen und eine Abschiebung bei Polizeikontrollen

Im Rahmen verstärkter Kontrollen im Stadtgebiet von Bozen hat die Staatspolizei am gestrigen Tag acht Personen angezeigt und einen irregulär aufhältigen ausländischen Staatsbürger abgeschoben. Die Maßnahmen erfolgten auf Anordnung des Bozner Quästors Giuseppe Ferrari und waren Teil der Strategien zur Vorbeugung und Bekämpfung weit verbreiteter illegaler Aktivitäten.

Im Rahmen verstärkter Kontrollen im Stadtgebiet von Bozen hat die Staatspolizei am gestrigen Tag acht Personen angezeigt und einen irregulär aufhältigen ausländischen Staatsbürger abgeschoben. - Foto: © pir

Der bedeutendste Einsatz ereignete sich am gestrigen Freitagvormittag in einem Gebäude im Gewerbegebiet. Die Polizei war verständigt worden, weil sich eine Frau in einer Garage aufhielt und dort campierte. Vor Ort identifizierten die Beamten eine 38-jährige polizeibekannte tunesische Staatsbürgerin. Laut Polizei widersetzte sich die Frau den Maßnahmen, beleidigte die Beamten und versuchte, sie anzugreifen.

Die Frau wurde zur Polizeidirektion gebracht und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung eines Amtsträgers und Hausfriedensbruchs auf freiem Fuß angezeigt. Im Laufe des Tages wurden außerdem fünf ausländische Staatsbürger sowie zwei italienische Staatsbürger angezeigt, weil sie gegen ein Aufenthaltsverbot für die Gemeinde Bozen verstoßen hatten.

In Brixen kontrollierte die Polizei zudem einen 39-jährigen marokkanischen Staatsbürger, der polizeibekannt und ohne festen Wohnsitz in Italien war. Bei den Überprüfungen stellte sich heraus, dass sich der Mann illegal im Staatsgebiet aufhielt. Polizeipräsident Giuseppe Ferrari ordnete daraufhin die Ausweisung an. Der Mann wurde zum Flughafen Malpensa gebracht und flog von dort direkt nach Casablanca.

Insgesamt identifizierte die Polizei im Laufe des Tages 154 Personen und kontrollierte 45 Fahrzeuge.

fal

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