Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein Mittelspannungstransformator in Brand. Das Feuer hatte sich auf die Fassadenverkleidung und die Fassadendämmung oberhalb der Trafokabine ausgebreitet.
Da zunächst nicht bekannt war, ob der Transformator noch unter Spannung stand, wurde der Löschangriff aus großer Distanz mit Sprühstrahl vorgenommen. Nach rund 30 Minuten war der Brand am Transformator gelöscht. Bei der Nachkontrolle wurde festgestellt, dass sich der Brand auch auf die Dachisolation der Halle ausgebreitet hatte.
Es sind materielle Schäden am Mittelspannungstransformator, an der Fassadenverkleidung, an der Fassadendämmung sowie an Teilen der Dachisolation entstanden, wie die Bozner Berufsfeuerwehr mitteilt.
Die Freiwillige Feuerwehr St. Jakob/Grutzen unterstützte die Berufsfeuerwehr bei den Kontroll- und Öffnungsarbeiten am Dach. Dabei wurde die Blechverkleidung abgenommen, um die darunterliegende Isolation abzulöschen und auf weitere Glutnester zu kontrollieren.
Die Einsatzdauer betrug rund zwei Stunden. Die Müllverbrennungsanlage wird durch die Betreiberfirma mit Hilfe eines stationären Generators kontrolliert heruntergefahren, bis der beschädigte Transformator ersetzt ist. Weiters im Einsatz waren Quästur und Carabinieri.

