Im ersten Fall sollen Polizeibeamte während einer gezielten Kontrolle im Bozner Stadtteil Don Bosco einen jungen Mann dabei beobachtet haben, wie er ein Päckchen mit Betäubungsmitteln übergab.
Der mutmaßliche Dealer, ein 22-jähriger polizeibekannter tunesischer Staatsbürger, habe nach dem Erhalt des Geldes die Anwesenheit der in Zivil eingesetzten Polizeikräfte bemerkt und versucht zu flüchten. Er konnte jedoch kurz darauf gestoppt werden, wobei er Widerstand geleistet habe. Auch der Käufer soll versucht haben, mit seinem Motorrad zu fliehen, wurde jedoch ebenfalls von den Einsatzkräften angehalten.
Die übergebene Substanz wurde als Kokain mit einem Bruttogewicht von 2,7 Gramm identifiziert. Bei der Durchsuchung des Verhafteten stellten die Beamten außerdem 940 Euro Bargeld sicher. Der 22-Jährige wurde in die Quästur gebracht und wegen Drogenhandel sowie Widerstand gegen einen Amtsträger verhaftet. Zudem wurde er wegen des Besitzes eines Klappmessers angezeigt. Messer, Drogen und Bargeld wurden beschlagnahmt. Der Käufer wurde wegen Widerstands gegen einen Amtsträger angezeigt und zudem als Drogenkonsument gemeldet.
Weitere Verhaftung in der Drususallee
Wenig später, gegen 2 Uhr nachts, bemerkte eine Polizeistreife in der Drususallee zwei Personen, die sich heftig gestritten haben sollen. Die Beamten griffen ein. Beim Näherkommen hätten sie festgestellt, dass einer der beiden ein Päckchen in der Hand hielt, das er zu verstecken versuchte. Das Paket wurde sichergestellt und enthielt rund 40 Gramm Kokain.Der Mann, ein 33-jähriger polizeibekannter pakistanischer Staatsbürger mit langjährigem Wohnsitz in Bozen, wurde wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln zum Zwecke des Drogenhandels verhaftet.
Ausweisung eines georgischen Staatsbürgers
Ebenfalls am selben Tag wurde ein 31-jähriger georgischer Staatsbürger kontrolliert. Bei den Überprüfungen stellte sich heraus, dass er sich illegal auf italienischem Staatsgebiet aufhielt.Daraufhin ordnete der Bozner Quästor Giuseppe Ferrari seine Ausweisung an. Der Mann wurde zum Flughafen Orio al Serio gebracht und von dort aus auf einen Flug nach Georgien gesetzt.


