Laut Polizei zeigte sich der Mann während der Kontrolle auffallend nervös und konnte keine glaubwürdigen Angaben zu den Gründen seines Aufenthalts in Bozen machen.
Er gab an, als Bauarbeiter nach Südtirol gekommen zu sein, um dort zu arbeiten. Eine schnelle Überprüfung durch die Beamten ergab jedoch, dass seine Angaben nicht der Wahrheit entsprachen: An dem im Navigationsgerät eingegebenen Zielort befand sich keine Baustelle.
Daraufhin wurde das Fahrzeug genauer kontrolliert. Die Polizisten bemerkten dabei gelockerte Befestigungsschrauben am Beifahrersitz. Dank ihrer Erfahrung entdeckten die Beamten der Drogenfahndung ein professionell eingerichtetes Versteck zum Transport von Drogen. Das Auto war mit einem elektronischen System ausgestattet, das den Zugang zu einem sogenannten „doppelten Boden“ ermöglichte.
In dem Versteck fanden die Beamten ein vakuumverpacktes Paket mit einem halben Kilogramm Kokain. Nach Angaben der Polizei hätte die Droge beim Straßenverkauf auf dem lokalen Markt einen Wert von rund 40.000 Euro erzielt. Der Mann wurde wegen Drogenbesitzes verhaftet und in die Justizvollzugsanstalt Bozen eingeliefert.


