Mittwoch, 20. Mai 2026

Bozen: Mutmaßlicher Drogendealer verhaftet – Anzeigen und Abschiebung

Im Rahmen der täglichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenhandels hat die Staatspolizei in Bozen einen mutmaßlichen Drogendealer verhaftet. Beamte beobachteten bei einer Streife in der Nähe der Rombrücke, wie ein Mann einem ausländischen Staatsbürger Geld übergab und dafür ein Päckchen erhielt.

Bei einer Personendurchsuchung stießen die Beamten auf 590 Euro in bar. - Foto: © Quästur



Die Polizisten griffen ein und kontrollierten beide Personen. Der Käufer, ein 54-jähriger Mann, soll eine Dosis Heroin ausgehändigt bekommen haben. Der mutmaßliche Verkäufer, ein 41-jähriger, mehrfach amtsbekannter marokkanischer Staatsbürger, wurde durchsucht. Dabei stellten die Beamten fünf weitere verschweißte Heroindosen sowie 590 Euro sicher, die laut Polizei aus dem Verkauf von Drogen stammen dürften.

Nach Abschluss der Amtshandlungen wurde der Mann wegen Drogenhandels verhaftet. Der mutmaßliche Käufer wurde hingegen wegen Besitzes von Drogen zum Eigengebrauch gemeldet.

Auch im Einkaufszentrum Walther Park führte die Polizei verstärkte Kontrollen durch. Die Maßnahmen waren vom Bozner Quästor Giuseppe Ferrari angeordnet worden. Gestern wurde die Polizei vom Sicherheitsdienst eines Geschäfts verständigt, nachdem ein Mann beim mutmaßlichen Diebstahl mehrerer Flaschen alkoholischer Getränke beobachtet worden sein soll. Der Verdächtige, ein 30-jähriger albanischer Staatsbürger, wurde auf freiem Fuß angezeigt.

23-jähriger Peruaner abgeschoben

In den frühen Morgenstunden rückten Polizeistreifen zudem in die Industriezone aus, nachdem eine Person mit einer Eisenstange gemeldet worden war. Die Beamten hielten den Mann an und brachten ihn zur Quästur. Gegen den 51-jährigen italienischen Staatsbürger, der bereits mehrfach amtsbekannt ist, wurde Anzeige wegen Mitführens gefährlicher Gegenstände erstattet.

Im Laufe des Tages zeigte die Polizei außerdem einen 32-jährigen, amtsbekannten georgischen Staatsbürger an, der einen Bolzenschneider bei sich hatte. Zudem wurden drei ausländische Staatsbürger angezeigt, weil sie gegen ein Aufenthaltsverbot für die Gemeinde Bozen verstoßen hatten.

Kontrolliert wurde schließlich auch ein 23-jähriger, amtsbekannter peruanischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Bozen. Bei den Überprüfungen stellte sich heraus, dass er sich illegal in Italien aufhielt. Quästor Giuseppe Ferrari ordnete deshalb seine Ausweisung an. Der Mann wurde zum Flughafen Linate in Mailand begleitet und dort auf einen Flug in sein Herkunftsland gesetzt.

fal

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