Insgesamt rückten die Einsatzkräfte zu 1071 Unfällen auf den Skipisten aus. Dabei kam es auch zu besonders eindrucksvollen Einsätzen, die Menschen das Leben retteten:
Am 25. Januar wurde ein 70-jähriger Tourist nach einem Herzinfarkt von einem Carabiniere und zwei Alpini erfolgreich wiederbelebt.
Am 5. März erkannte ein Beamter in Corvara rechtzeitig die Anzeichen eines Herzinfarkts bei einem 46-jährigen Hüttenmitarbeiter und brachte ihn sofort zum Arzt. Dort bestätigte sich der Verdacht – durch das schnelle Eingreifen aller Beteiligten konnte der Mann gerettet werden.
Zum Alltag gehörte außerdem, Kinder wiederzufinden, die sich kurzzeitig verirrt hatten – eine große Erleichterung für die Familien.
Kontrollen und Verstöße
Neben der Hilfeleistung kontrollierten die Carabinieri auch die Einhaltung der Regeln. Insgesamt wurden 210 Verwaltungsverstöße festgestellt. Häufig ging es um fehlende Helme (78 Fälle), fehlende Haftpflichtversicherung (22), zu schnelles Fahren (26) oder riskantes Verhalten auf der Piste (37).Auch strafrechtlich wurde eingeschritten: Es gab 30 Anzeigen, darunter 12 wegen Skidiebstahls. Zudem wurde ein 25-Jähriger festgenommen, gegen den bereits ein Annäherungsverbot bestand.
Bei Kontrollen wurden außerdem 10 Skifahrer wegen Drogenkonsums gemeldet. Weitere 4 waren alkoholisiert unterwegs und wurden entsprechend bestraft.


