Dienstag, 9. Juni 2026

Der Größenwahn und kein Ende

„Dem Größenwahn von FIFA-Präsident Gianni Infantino und seinen Gefolgsleuten sind augenscheinlich keine Grenzen gesetzt. “ Ein Kommentar von„Dolomiten“-Sport-Redakteur Andreas Vieider zum gigantischen Größenwahn der FIFA.

„Dass die WM derart aufgemotzt daher kommt, hat reine sportpolitische und finanzielle Gründe“, schreibt Andreas Vieider in seinem Kommentar. - Foto: © Shutterstock / shutterstock

von Andreas Vieider

Am Donnerstag geht sie los, die auf 48 Mannschaften aufgeblähte XXL-Fußball-WM. 48 von 211 FIFA-Nationen, das sind mehr als 22 Prozent. Da ist es fast schon schwieriger, nicht mit dabei zu sein. Italien, immerhin die Nummer 12 der FIFA-Weltrangliste, hat es aber hinbekommen, die WM vom Liegestuhl aus zu verfolgen. Zum dritten Mal übrigens. Dafür sind Nationen wie Curacao, Haiti und die Kapverden mit dabei.

Dass die WM derart aufgemotzt daher kommt, hat reine sportpolitische und finanzielle Gründe. Eine Rückkehr zum alten Format mit 32 Mannschaft wird es nicht mehr geben. Egal, ob die Einschaltquoten im TV passen oder nicht.

Zweifellos rücken Fußball-Länder für einmal in den Fokus, die sonst niemand auf dem Radar hat. Die Frage muss erlaubt sein: Warum die WM nicht frisch auf 96 Mannschaften ausdehnen, die dann zwei oder gar drei Monate geht? Dem Größenwahn von FIFA-Präsident Gianni Infantino und seinen Gefolgsleuten sind augenscheinlich keine Grenzen gesetzt. Warum also nicht noch gigantischer denken?

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stol

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