Eine weitere verschüttete Person konnte lebend geborgen werden und wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus nach Schlanders gebracht.
Darüber hinaus ereignete sich im Bereich der Madritschhütte
in Sulden ein weiterer Lawinenabgang. Zu Beginn war unklar, ob auch von dieser Lawine Personen verschüttet worden waren. Bis schließlich Entwarnung gegeben werden konnte – keine weiteren Verschütteten.
Nach rund vier Stunden waren die beiden Großeinsätze abgeschlossen. An den Rettungsmaßnahmen waren mehrere Einheiten des Bergrettungsdienstes CNSAS aus Taufers, Sulden, Trafoi und Prad am Stilfserjoch sowie der Bergrettungsdienst (BRD) und der Bergrettungsdienst der Finanzwache (Guardia di Finanza) beteiligt.
Auch die Notarzthubschrauber Pelikan 2 und Pelikan 3 waren vor Ort.

