Zwei parallele Einsätze
Gegen 13.15 Uhr ging der erste Alarm ein. Bei der Leitenalm auf 1.896 Metern in Schenna, in der Nähe der Ifingerhütte, war eine deutsche E-Bike-Fahrerin gestürzt. Dabei hatte sie sich Verletzungen am Kopf, am Knie und an den Rippen zugezogen.
Eine Mannschaft der Bergrettung Meran rückte mit dem Einsatzfahrzeug zur Alm aus und übernahm die Erstversorgung. Nachdem die Frau einen Abtransport ins Krankenhaus abgelehnt hatte, brachte man sie zu ihrem Urlaubsdomizil zurück.
Während dieser Einsatz noch lief, ging bereits die nächste Alarmierung ein. Am Heini-Holzer-Klettersteig am Ifinger waren zwei deutsche Bergsteiger im Aufstieg nicht mehr weitergekommen.
Die 34-jährige Wanderin aus der Oberpfalz hatte eine Panikattacke erlitten und konnte den Klettersteig nicht mehr selbstständig fortsetzen.
Nach einer telefonischen Lageabklärung stand fest, dass die Bergsteiger sich unverletzt im Bereich des sogenannten Edelweißes aufhielten. Darauf wurden Einsatzkräfte auf dem Landweg losgeschickt. Die Bergrettung konnte die beiden schließlich erfolgreich abseilen.
Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden und die Bergsteiger wurden zur Seilbahn Meran 2000 begleitet.
Intensive Suchaktion
Am Abend folgte schließlich ein dritter Einsatz. Gegen 20.30 Uhr wurde die Bergrettung Meran alarmiert, nachdem im Gebiet rund um Schloss Trauttmansdorff Hilferufe zu hören gewesen waren.
Die Einsatzkräfte leiteten eine intensive Suchaktion ein und durchkämmten das betreffende Gebiet. Trotz der rund zweistündigen Suche konnte jedoch keine hilfsbedürftige oder vermisste Person gefunden werden. Der Einsatz wurde schließlich ergebnislos abgebrochen.
Für die Bergrettung Meran ging damit ein ereignisreicher Einsatztag zu Ende.


