Dienstag, 14. Juli 2026

Entwarnung: Riesige Mure in Sextner Dolomiten fordert keine Todesopfer

Man musste vom Schlimmsten ausgehen: Gegen 14 Uhr beobachtete der Wirt der Dreischusterhütte in den Sextner Dolomiten, wie sich eine Mure gewaltigen Ausmaßes löst. Er alarmierte sofort die Einsatzkräfte, zu dieser Zeit und in dieser Gegend befanden sich sehr viele Wanderer.

Die Mure bei der Dreischusterhütte hatte ein riesiges Ausmaß mit rund 15 Meter hohem Schutt, Geröll und Schlamm. - Foto: © Pelikan 2

Sofort eilten die Einsatzkräfte zum Unglücksort und suchten das Gebiet ab – mit Hubschraubern und mit Suchhunden. Die Mure hatte ein riesiges Ausmaß mit rund 15 Meter hohem Schutt, Geröll und Schlamm.

Zunächst gab es Meldungen über vermisste Personen, nach denen gesucht wurde. Mehr als drei Stunden blieb die Ungewissheit – selbst die Einsatzkräfte befürchteten das Schlimmste.

Foto: © Pelikan 2



Doch kurz nach 17 Uhr Entwarnung: Bis auf zwei leicht verletzte Personen ist nichts passiert. Fast wie durch ein Wunder muss kein Todesopfer beklagt werden, obwohl in diesem Gebiet zu dieser Zeit sehr viele Wanderer unterwegs waren.

In der Dreischusterhütte befanden sich etwa 50 Personen, die die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Innichen und der Bergrettung zu Fuß über die Mure begleiteten und so evakuierten.

Die kleinere Mure im Fischleintal in der Umgebung der Talschlusshütte - Foto: © Pelikan 2



Eine zweite, kleinere Mure ist zur selben Zeit im Fischleintal nahe der Talschlusshütte abgegangen. Auch dort wurde niemand verschüttet.

Auslöser für die beiden Muren könnten starke Niederschläge zur Mittagszeit gewesen sein.

Hier die starke Gewitterzelle, die über die Sextner Dolomiten zog.<?ZP?><?ZP?><?ZP?>

Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Innichen, Sexten, das Weiße Kreuz, die Notarzthubschrauber und die Einsatzkräfte der Bergrettung.

sor

Stellenanzeigen


Teilzeit






Teilzeit





powered by
Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden