Zunächst gab es Meldungen über vermisste Personen, nach denen gesucht wurde. Mehr als drei Stunden blieb die Ungewissheit – selbst die Einsatzkräfte befürchteten das Schlimmste.
Doch kurz nach 17 Uhr Entwarnung: Bis auf zwei leicht verletzte Personen ist nichts passiert. Fast wie durch ein Wunder muss kein Todesopfer beklagt werden, obwohl in diesem Gebiet zu dieser Zeit sehr viele Wanderer unterwegs waren.
In der Dreischusterhütte befanden sich etwa 50 Personen, die die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Innichen und der Bergrettung zu Fuß über die Mure begleiteten und so evakuierten.
Eine zweite, kleinere Mure ist zur selben Zeit im Fischleintal nahe der Talschlusshütte abgegangen. Auch dort wurde niemand verschüttet.
Auslöser für die beiden Muren könnten starke Niederschläge zur Mittagszeit gewesen sein.
Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Innichen, Sexten, das Weiße Kreuz, die Notarzthubschrauber und die Einsatzkräfte der Bergrettung.


