Mittwoch, 10. Juni 2026

Er hat es nicht geschafft: Manfred Rigger (67) nach Gewalttat in Kardaun gestorben

Der 67-jährige Manfred Rigger aus Karneid, der am 28. Mai bei einer Auseinandersetzung an einer Tankstellen-Bar bei Kardaun schwer verletzt wurde, ist nun im Krankenhaus Bozen seinen Verletzungen erlegen.

Im Bild der Tatort – die kleine Bar an der Q8-Tankstelle in Kardaun – unmittelbar nach dem tragischen Vorfall am vergangenen 28. Mai. - Foto: © DLife

Rigger war am 28. Mai an der Q8-Tankstelle in der Brennerstraße in Kardaun in eine Auseinandersetzung mit dem 55-jährigen M.D. aus Kardaun verwickelt. Diese war so heftig, dass Rigger zu Boden stürzte, mit dem Kopf aufschlug und das Bewusstsein verlor.

Rigger wurde vor Ort vom Notarzt des Weißen Kreuzes erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus Bozen eingeliefert. Dort ist er nun auf der Intensivstation, knapp zwei Wochen später, seinen schweren Verletzungen erlegen.

Der Tathergang

Den Tathergang selbst konnten die Fahnder rekonstruieren. Dieser wurde nämlich von der Überwachungskamera der Tankstellen-Bar aufgezeichnet.

Die Betreiberin hat den Carabinieri die Videos zur Auswertung ausgehändigt. Darauf soll der 67-jährige Manfred Rigger zu sehen sein, wie er vor dem Lokal saß, der 55-Jährige M.D. befand sich im Inneren. Gegen 18.30 Uhr kam er heraus. Da soll ihm das spätere Opfer – die beiden Männer kannten sich – etwas zugerufen haben. Ob es diese Worte waren, die zum tätlichen Übergriff führten, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Auf der Videoaufnahme soll jedenfalls zu sehen sein, wie M.D. dem 67-Jährigen eine heftige Ohrfeige verpasst habe. Dieser verlor dadurch das Gleichgewicht und stürzte so unglücklich zu Boden, dass er mit voller Wucht mit dem Kopf auf den Asphalt prallte. Zeugen schlugen sofort Alarm.

Gegen M.D. wird wegen Mordversuchs ermittelt.

fal/sor

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