Donnerstag, 21. August 2025

Erneut Schlägerei am Dominikanerplatz: Polizei verhaftet drei Marokkaner

Erneut kam es am Bozner Dominikanerplatz zu einer wilden Schlägerei: Die Polizei verhaftete am Mittwochabend drei Verdächtige, die beim Eintreffen der Beamten sogar auf die Ordnungshüter losgegangen sein sollen. Bei intensiven Kontrollen in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei wurden darüber hinaus mehrere Fälle von Hehlerei und Diebstahl zu Anzeige gebracht.

Als Polizist braucht man breite Schultern: Drei Marokkaner sollen nach einer Schlägerei auf die herbeigeeilten Beamten losgegangen sein. - Foto: © Quästur



In den Kriminalitäts-Hotspots der Landeshauptstadt führen Beamte der Quästur in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei intensive Kontrollen durch.

Dabei stießen die Ordnungshüter im Park der Religionen auf einen somalischen Staatsbürger, der eine Kabelschere sowie ein gestohlenes Mobiltelefon bei sich getragen haben soll.

Das Smartphone konnte dem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden. Die Beamten zeigten den Somalier wegen des Verdachts auf Hehlerei an, außerdem erließ der Quästor einen Platzverweis vom Park der Religionen gegen den Mann.

178 Personen identifiziert – Fünf wegen Hehlerei und Diebstahl angezeigt

Weitere fünf Fälle von Hehlerei und Diebstahl konnten bei der Kontrolle von insgesamt 178 Personen – 96 davon waren ausländische Staatsbürger – zur Anzeige gebracht werden, heißt es in einer Aussendung.

Schließlich wurden die Polizisten am Mittwochabend auf den Dominikanerplatz gerufen, wo es erneut zu einer Schlägerei gekommen war.

Die Beamten stellten die Beteiligten, es handelt sich laut der Aussendung der Quästur um drei bereits amtsbekannten Marokkaner, schließlich am Verdi-Platz.

Die Verdächtigen sollen sogar auf die Ordnungskräfte losgegangen sein, die Beamten konnten sie jedoch festnehmen und in die Quästur bringen.

Verdächtiger verbüßte bereits Haftstrafe im offenen Vollzug

Während zwei von ihnen in den Sicherheitszellen der Quästur auf den Beginn eines Schnellverfahrens am Bozner Landesgericht warten, wurde der dritte ins Gefängnis überführt – er verbüßt nämlich eine Haftstrafe im offenen Vollzug. das bedeutet, dass er aus bestimmten Gründen und für einen begrenzten Zeitraum das Gefängnis verlassen darf.

stol

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