Beamte der Carabinieri hatten das Trio im Stadtzentrum beobachtet und griffen zu, als ein deutscher Tourist im Rentenalter 20 Euro spendete. Die Männer, alle ausländischer Herkunft und bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte aufgefallen, wurden kontrolliert und zur Kaserne gebracht.
Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte falsche Quittungen sowie den gesamten eingesammelten Betrag. Das Geld erhielt der betroffene Tourist zurück, der anschließend Anzeige erstattete. Einer der Verdächtigen hatte zudem eine kleine Menge Haschisch bei sich.
Die Ermittler werfen den drei Männern bandenmäßigen, schweren Betrug vor. Sie wurden der Staatsanwaltschaft gemeldet.
Der Fall zeigt nach Einschätzung der Carabinieri die Bedeutung einer sichtbaren Präsenz in der Stadt. Gerade ältere Menschen seien besonders anfällig für diese Form der Täuschung, heißt es. Mit ihrem schnellen Eingreifen hätten die Beamten weiteren Schaden verhindert – und ein Signal gesetzt, dass aufmerksame Kontrollen auch scheinbar kleine Betrugsdelikte aufdecken können.


