Die aus Moena stammende Frau war am 8. Juni in der Nähe ihres Hauses in Ziano di Fiemme von einer Zecke gestochen worden. Nachdem erste Beschwerden aufgetreten waren, wurde sie zunächst im Krankenhaus von Cavalese behandelt. Als sich ihr Gesundheitszustand verschlechterte, erfolgte am 20. Juni die Verlegung ins Krankenhaus Santa Chiara nach Trient. Dort kämpften die Ärzte auf der Intensivstation um ihr Leben, konnten die fatalen Folgen der Hirnentzündung jedoch nicht mehr verhindern.
Sommavilla war im Fleims- und Fassatal eine bekannte Persönlichkeit. Sie arbeitete viele Jahre als Lehrerin und später als Laborassistentin an der Kunstschule in Pozza di Fassa. Zudem liebte sie Pferde, heißt es im Bericht der Trentiner Tageszeitung.
Der dortigen Schützenkompanie Ladins de Fasha war sie eng verbunden. Seit rund 30 Jahren war sie Marketenderin – die Kompanie würdigte sie als langjährige und prägende Persönlichkeit, die Generationen von Marketenderinnen begleitet habe.
In einem letzten Akt der Solidarität spendete die 76-Jährige ihre Organe. Die Trauerfeier findet am Montag in Moena statt.


