Vom 16. Juni bis zum 20. September stehen täglich mehr als 3.000 Frauen und Männer der Küstenwache im Einsatz. Unterstützt werden sie von rund 450 Wasserfahrzeugen sowie 19 Flugzeugen und Hubschraubern. Ziel ist es, entlang der mehr als 8.000 Kilometer langen italienischen Küste sowie auf den Seen Gardasee, Lago Maggiore und Comer See für eine sichere Sommersaison zu sorgen.
Mit der Aktion soll vor allem die Präsenz der Einsatzboote verstärkt werden. Im Mittelpunkt stehen die Kontrolle der Vorschriften zum Schutz der Schifffahrt und des menschlichen Lebens sowie die Prävention. Gleichzeitig geht die Küstenwache gegen Verhaltensweisen vor, die für die Betroffenen oder andere gefährlich sein können. Dazu zählen das Befahren von Badezonen, überhöhte Geschwindigkeit in Ufernähe oder die Missachtung des vorgeschriebenen Mindestabstands zu Tauchern. Darüber hinaus erinnert sie an grundlegende Verhaltensregeln, die in den regionalen Bestimmungen und den kommunalen Verordnungen festgelegt sind.
Zehn Einsatzboote und 45 Einsatzkräfte
Am Gardasee setzt die Küstenwache im Rahmen der Sommeraktion zehn Einsatzboote und 45 Einsatzkräfte ein. Die vier Einsatzstützpunkte befinden sich in Salò, dem Hauptstandort, sowie in Desenzano, Bardolino und Torbole. Eine rund um die Uhr besetzte Einsatzzentrale koordiniert sämtliche Rettungseinsätze.An besonders stark frequentierten Uferpromenaden werden Informationsstände eingerichtet, an denen Mitarbeiter der Küstenwache mithilfe von Informationstafeln in italienischer, englischer und deutscher Sprache Sicherheitstipps für Badegäste und Bootsfahrer vermitteln.
Aktiv ist auch der WhatsApp-Kanal der Küstenwache am Gardasee. Dort werden Wetterberichte, Informationen zu Aktivitäten und Veranstaltungen sowie Hinweise auf mögliche Gefahren auf dem Gardasee veröffentlicht.


