Dienstag, 2. Dezember 2025

ABSTIMMUNG | Gewalt im Bus: Carabinieri fahren künftig mit

Die Gewaltvorfälle in Bozens Stadtbussen häufen sich – und die Carabinieri haben sofort darauf reagiert und ihre Präsenz in den öffentlichen Verkehrsmitteln und an den Haltestellen verstärkt. Fünf Linien sind betroffen, aber es könnten noch weitere hinzukommen.

Mehr Carabinieri-Beamte in den Öffis: Nach einer Reihe von Gewaltvorfällen im öffentlichen Verkehr, darunter in Bozens Stadtbussen, intensivieren die Ordnungshüter ihre Kontrolltätigkeit. - Foto: © CC


Bozner und Pendler dürften bereits bemerkt haben, dass vermehrt Carabinieri mit dem Bus fahren – die Kompanie Bozen hatte den Streifendienst in den öffentlichen Verkehrsmitteln verstärkt, heißt es in einer Aussendung.

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Fünf Linien betroffen

Grund dafür seien die vermehrt gemeldeten Gewaltvorfälle, die teilweise auch zur Unterbrechung des öffentlichen Dienstes geführt haben. Dem Phänomen der Gewalt im öffentlichen Verkehr wollen die Carabinieri nun entgegenwirken – so verstärken die Beamten ihre Präsenz auf den SASA-Linien 3, 5 und 35, aber auch auf den beiden überstädtischen Linien 110 und 111, die die Landeshauptstadt mit Leifers verbinden.

Dabei werden die Streifen nicht nur in den Bussen, sondern auch an Haltestellen und Endstationen vermehrt Kontrollen durchführen, heißt es in der Aussendung der Carabinieri. Die Kontrollen könnten schließlich auch auf weitere Linien ausgeweitet werden, informieren die Beamten – die Carabinieri wollen nämlich rasch auf Meldungen von etwaigen Gewaltvorfällen reagieren und die Streifen entsprechend anpassen.

stol

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