Ausgehend von einem optimalen Verhältnis von einem freien Kinderarzt pro 850 betreute Kinder (gemäß den Bestimmungen des jüngsten staatlichen Kollektivvertrags) wird für Südtirol zum 1. Januar 2025 ein Mangel von 17 Kinderärzten geschätzt. Dies geht aus einer Analyse der Gimbe-Stiftung zur Situation der territorialen Kinderheilkunde hervor. Zudem ist zu berücksichtigen, dass bis zum Jahr 2029 sieben freie Kinderärzte das Rentenalter von 70 Jahren erreichen werden.
In Südtirol liegt die durchschnittliche Zahl der betreuten Kinder pro freiem Kinderarzt bei 1.114 (der zweithöchste Wert unter den Regionen in Italien). Dieser Wert liegt sowohl über dem staatlichen Durchschnitt von 917 Kindern pro Arzt als auch über der Obergrenze ohne Ausnahmeregelungen, die von 1.000 betreuten Kindern pro Kinderarzt ausgeht.
71,8 Prozent der Bevölkerung im Alter zwischen 6 und 13 Jahren werden von einem freien Kinderarzt betreut, was unter dem staatlichen Durchschnitt von 82,9 Prozent liegt.
Etwas besser stellt sich die Situation in der Provinz Trient dar, wo ein Mangel von acht Kinderärzten geschätzt wird (bezogen auf das optimale Verhältnis von einem Arzt pro 850 betreute Kinder).
Im Trentino werden bis 2029 zehn freie Kinderärzte das Rentenalter von 70 Jahren erreichen, während die durchschnittliche Zahl der betreuten Kinder pro Kinderarzt bei 957 liegt. Dies ist zwar über dem nationalen Durchschnitt (917 Kinder pro Arzt), liegt aber unter der Obergrenze ohne Ausnahmeregelungen (1.000 Kinder pro Arzt). In der Provinz Trient werden 91,5 Prozent der Bevölkerung zwischen 6 und 13 Jahren von einem Kinderarzt betreut (nationaler Durchschnitt: 82,9 Prozent).


