Mittwoch, 20. Mai 2026

Großglockner: Drei Bergsteiger verlieren Orientierung – Rettung im Schnee

Frühmorgens wollen drei junge Männer vom Lucknerhaus Richtung Stüdlhütte aufbrechen – doch plötzlich stehen sie im steilen, schneereichen Gelände. Ohne Empfang und ohne Orientierung bleibt nur der Notruf. Die Bergrettung kämpft sich zu Fuß zu ihnen durch – und bringt die erschöpften Alpinisten schließlich in Sicherheit.

Drei Studenten verirrten sich am Großglockner und wurden gerettet. - Foto: © APA/AFP / KERSTIN JOENSSON

Drei Bergsteiger sind Dienstagfrüh am Großglockner in Osttirol in Bergnot geraten. Die in Deutschland studierenden Männer aus Bangladesch im Alter von 23, 24 und 25 Jahren wollten um 4.30 Uhr vom Lucknerhaus in Richtung Stüdlhütte aufsteigen.

Zwei Stunden später kamen sie vom Steig ab, nachdem sie sich wegen fehlenden Handyempfangs nicht mehr über ihre Offline-Karte orientieren konnten. Sie gerieten in steiles und schneereiches Gelände und setzten schließlich den Notruf ab.

Die Bergrettung musste aufgrund der Witterung zu Fuß aufsteigen und fand die drei jungen Alpinisten unterhalb des Fanotkogels (2.905 Meter Seehöhe) auf.

Sie wurden zu den sogenannten Viehböden gebracht und von dort ins Tal bzw. zum Lucknerhaus geflogen. Die Männer waren teilweise durchnässt und erschöpft.

apa

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