Insgesamt seien bisher 31 Beschuldigte im Fokus der Ermittler, teilte die Kölner Staatsanwaltschaft mit. Führende Mitglieder der Gruppe sollen – so der Vorwurf – über Jahre hinweg einen über Ländergrenzen hinweg laufenden Drogenhandel orchestriert haben. Der Gesamtwert der Geschäfte liege nach bisherigem Ermittlungsstand bei mehr als elf Millionen Euro.
Die bisher nachgewiesenen Mengen der gehandelten Drogen sind ebenfalls beträchtlich: mehr als vier Tonnen Cannabis, mehr als 27 Kilogramm Kokain, etwa 1,5 Kilogramm Crack und rund 800 Liter Amphetaminöl. „Diese Menge Amphetaminöl reicht zur Herstellung von über drei Tonnen Amphetamin aus“, erklärte die Staatsanwaltschaft Köln.
Die Ermittlungen führte die Polizei Köln. Involviert waren aber auch zum Beispiel Europol sowie Ermittlungsbehörden in Spanien und Österreich.


