Unter den Festgenommenen ist laut Interpol eine Mutter, die ihre eigenen Kinder missbraucht haben soll. Auch die übrigen mutmaßlichen Täter hätten ein „mehr oder weniger enges Verhältnis zu ihren Opfern gehabt“, etwa als Familienmitglieder, Freunde, Nachbarn oder Betreuer. Einige Verdächtige hätten ihre Opfer zudem über das Internet kontaktiert.
In Costa Rica etwa habe sich einer der Festgenommenen als Influencer ausgegeben, um mit seinem Opfer in Kontakt zu treten. Anschließend habe es dieses sexuell erpresst und die Familie des Opfers bedroht. Der Einsatz zwischen Februar 2025 und Jänner 2026 umfasste nach Angaben von Interpol neun Länder, darunter die Dominikanische Republik, Mexiko, Nicaragua und Panama.


