Dem Fonds zufolge sind die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten auf Ägypten dank entschlossener politischer Maßnahmen „relativ begrenzt“ geblieben. Dazu zählten Anpassungen der Kraftstoff- und Strompreise sowie Ausgabenkürzungen der Regierung.
Die ägyptische Wirtschaft leidet unter den Folgen des Krieges zwischen den USA und Israel gegen den Iran, der die fragile Stabilität des Landes belastet. Das Land ist auf ausländische Kapitalzuflüsse und Gasimporte angewiesen.
Der IWF empfahl Ägypten, eine straffe Geldpolitik beizubehalten, um den Inflationsdruck einzudämmen. Die Teuerungsrate lag im Mai bei 14,6 Prozent. Zudem sei eine rasche Umsetzung der Privatisierungspläne entscheidend, um das Wachstum des Privatsektors zu fördern. Im März 2024 hatte der IWF sein ursprünglich im Dezember 2022 vereinbartes Kreditprogramm für Ägypten von drei auf acht Milliarden Dollar aufgestockt.


