Gemeinsam mit zwei Freunden war Verones auf dem Weg Nr. 610 unterwegs, der von Covelo di Terlago hinauf zum San-Giacomo-Pass führt. Das Gebiet zwischen der Canfedin-Spitze und dem Monte Gazza gilt als anspruchsvoll, die steilen Hänge sind nach Regenfällen besonders rutschig. Als die Gruppe eine Beute bergen wollte, trennten sich die Männer – doch wenig später verloren die Begleiter den Kontakt zu ihrem Freund.
Erst nach etwa einer Stunde Suche stießen sie am Fuß einer felsigen Rinne auf den regungslosen Körper. Offenbar war Verones mehrere Hundert Meter in die Tiefe gestürzt. Sofort wählten die Begleiter den Notruf 112. Rettungskräfte des Trientiner Berg- und Höhlenrettungsdienstes sowie ein Notarzt wurden mit dem Hubschrauber eingeflogen. Doch jede Hilfe kam zu spät – der Arzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Nach Abschluss der Ermittlungen der Carabinieri wurde die Leiche ins Tal gebracht.
Die Nachricht vom Tod des erfahrenen Jägers hat in der kleinen Gemeinde tiefe Bestürzung ausgelöst. Freunde und Kollegen beschrieben Verones als engagierten und naturverbundenen Mann, der in der Region fest verankert war. Die beiden Begleiter stehen unter Schock. Die Behörden wollen nun die genauen Umstände des Unglücks rekonstruieren.


