Freitag, 3. Juli 2026

Junge Südtiroler diskutieren bei Jugendkonferenz in St. Pölten mit

Fünf Jugendliche aus Südtirol nahmen Mitte Juni an der Österreichischen Jugendkonferenz in St. Pölten teil. Insgesamt kamen rund 60 Jugendliche aus Österreich und Südtirol zusammen, um über die Chancen und Herausforderungen von Social Media zu diskutieren.

Bei der Jugendkonferenz ging es um Themen rund um Social Media.

Im Mittelpunkt der dreitägigen Konferenz stand die Frage, wie soziale Medien im Alltag junger Menschen genutzt werden und welche Auswirkungen sie auf Gesellschaft und Demokratie haben können.

Die Jugendlichen kamen dabei zu dem gemeinsamen Ergebnis, dass Social Media einerseits große Chancen bietet – etwa für Information, Vernetzung und gesellschaftliche Teilhabe. Andererseits wurde auch auf Risiken hingewiesen, insbesondere im Zusammenhang mit Desinformation, sogenannten Fake News sowie politischer Kommunikation im digitalen Raum.

Kevin Pichler, einer der Südtiroler Teilnehmer, beschreibt die Konferenz als intensiven Austausch zwischen Jugendlichen aus verschiedenen Regionen. Dabei wurde deutlich, dass Social Media sowohl eine wichtige Möglichkeit als auch eine Herausforderung für junge Menschen darstellt.
„Social Media ist eine große Chance für junge Menschen, kann aber bei falscher Nutzung auch zur Gefahr werden“, so die Einschätzung aus der Diskussion der Teilnehmenden.

Die Südtiroler Jugendlichen in St. Pölten.


Besonders kritisch wurde der Umgang mit Falschinformationen betrachtet. Die Jugendlichen betonten, dass Medienkompetenz bereits früh vermittelt werden müsse, um Inhalte besser einordnen und Fake News erkennen zu können.

Am letzten Konferenztag fand ein Austausch mit Politikerinnen und Politikern statt. Dabei wurden Forderungen, Vorschläge und Kritikpunkte der Jugendlichen direkt eingebracht und diskutiert.
Die erarbeiteten Ergebnisse und Forderungen sollen in den kommenden Monaten weiterverfolgt werden. Auch in Südtirol sind weitere Treffen geplant, um die Vorschläge zu konkretisieren und mögliche Maßnahmen auszuarbeiten.

Neben Kevin Pichler nahmen aus Südtirol auch Anna-Lena Stecher, Noah Singer und Marie Niederstätter teil. Ebenfalls vor Ort war der Amtsdirektor für Jugendarbeit, Konrad Pamer.

stol

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