Als wahrscheinlichste Unfallursachen nannte die kroatische Untersuchungsbehörde (AIN) einen Triebwerksausfall infolge fehlenden Kraftstoffs sowie eine misslungene Notlandung. Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Vorbericht hervor, wie die „Kleine Zeitung“ (online) berichtete.
Die in Deutschland registrierte Maschine des Typs Beechcraft G36 Bonanza war am 4. Juni gegen 10.20 Uhr vom Flugplatz Lienz-Nikolsdorf in Osttirol in Richtung des Sportflugplatzes Medulin in Istrien gestartet. An Bord befanden sich vier erwachsene Männer, darunter zwei Unternehmer aus Osttirol. Gegen 11.18 Uhr stürzte das Flugzeug rund einen Kilometer südwestlich des Zielflugplatzes auf eine ebene Grasfläche. Alle vier Insassen kamen ums Leben.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge verlief der Flug bis kurz vor dem Unglück ohne erkennbare Probleme. Weder die Flugaufzeichnungen noch die Kommunikation zwischen Pilot und Flugsicherung hätten auf Schwierigkeiten hingedeutet. Das Flugzeug habe den Anweisungen der Flugsicherung des Flughafens Pula entsprechend den Sinkflug auf Medulin eingeleitet. Erst in dieser Phase dürfte es zum Triebwerksausfall gekommen sein. Wie es zum Treibstoffmangel kommen konnte, ist laut AIN noch Gegenstand der Ermittlungen.


