Montag, 4. August 2025

Kletterunfall am Wilden Kaiser: Deutsche (30) nach Sturz von Gesteinsbrocken getroffen

Schwerer Kletterunfall beim Grundkurs: Auf der Kletterroute „Goinger Wandl“ im Nordtiroler Bezirk Kitzbühel stürzte eine 30-jährige Deutsche am Sonntag rund sechs Meter in die Tiefe – laut Polizei wegen eines abgebrochenen Felsbrockens, der anschließend die am Boden liegende Frau traf und schwerst verletzte.

Die schwerst verletzte Frau (30) wurde mittels Notarzthubschrauber Christophorus 4 ins Klinikum Traunstein geflogen (Archivbild). - Foto: © Uwe Schwinghammer

Gegen 14.10 Uhr befand sich eine 30-jährige Frau aus Hamburg im Gebiet „Wilder Kaiser“, Totenkirchl, im Klettergarten Wildangerwand. Sie kletterte im Zuge eine Klettergrundkurses (achtköpfige Gruppe) die Kletterroute „Goinger Wandl“.

Die Kletterin war gesichert unterwegs und dürfte laut ersten Erhebungen in einer Höhe von vier bis sechs Metern aufgrund eines ausgebrochenen Felsbrockens in die Tiefe gestürzt sein, noch bevor sie die erste Sicherung erreichte.

Die 30-Jährige wurde vom ausgebrochenen Gesteinsbrocken getroffen, als sie am Boden lag. Eine anwesende Gebirgsjägergruppe der deutschen Bundeswehr leistete Erste Hilfe.

Die Schwerstverletzte wurde nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 4 ins Klinikum Traunstein geflogen. Im Einsatz standen auch die Bergrettung St. Johann und Kirchdorf und die Alpinpolizei Kitzbühel.

stol

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