Die Carabinieri der Kompanie Sterzing sind seit Beginn der Skisaison in mehreren Skigebieten Südtirols unterwegs, nicht nur um Kontrollen durchzuführen, sondern vor allem, um verletzte Skifahrer zu bergen.
So rückten sie in wenigen Monaten zu 183 Einsätzen auf den Skipisten aus und retteten insgesamt 186 verletzte Personen. Das entspricht einem Anstieg von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr, heißt es in einer Aussendung der Carabinieri.
Am meisten zu tun hatten die Beamten auf Skiern am Stephanstag und am 21. Jänner: An diesen beiden Tagen rückten die Carabinieri zu jeweils acht Einsätzen aus.
Notarzthubschrauber vier Mal im Einsatz
Die betroffenen Skifahrer wiesen überwiegend Verletzungen am Kopf und den Extremitäten auf – in den allermeisten Fällen seien die Betroffenen zu Sturz gekommen, weil sie ihr Können oder die Pistenverhältnisse falsch eingeschätzt hätten und zu schnell gefahren seien, berichten die Carabinieri.In 19 Fällen kam es zu Zusammenstößen zwischen Pistenbenutzern, heißt es weiter. Bei vier Einsätzen wurde auch ein Notarzthubschrauber alarmiert.
Die Carabinieri führten aber auch präventive Kontrollen durch: So wurden mehrere Tourengeher beim Aufsteigen über Skipisten erwischt und zu Strafen verdonnert. Das Aufsteigen über die Piste sei nicht nur unerlaubt, sondern stelle eine große Gefahr für Tourengeher und Skifahrer dar, erinnern die Carabinieri in der Aussendung.


