„Die Mafia ist auch heute noch immer aktiv, darum ist es wichtig unser Engagement für Rechtsstaatlichkeit und des Bürgerengagements zu verstärken und vor allem den jüngeren Generationen mitzugeben“, ist Landeshauptmannstellvertreter Marco Galateo überzeugt. Gerade deshalb sei nicht nur als Vertreter des Landes Südtirol, sondern auch als Bildungslandesrat vor Ort dabei.
An den Feierlichkeiten nahmen auch Falcones Schwester Maria und Alessandro De Lisi, Direktor des „Museo del Presente“ (Museum der Gegenwart). Das Museum arbeitet mit dem Land zusammen, unter anderem im Schulzentrum „Falcone e Borsellino“ in Brixen.
„Giovanni Falcone und Paolo Borsellino sind auch heute noch in ihrem Kampf gegen die Mafia wichtige Vorbilder. Ihr Erbe erinnert uns daran, wie wichtig es ist dass Institutionen, Zivilgesellschaft, Kulturträger und Unternehmen zusammenarbeiten, um eine sichere und gerechtere Zukunft für alle zu bilden“, ist Galateo überzeugt. Darum sei das Land auch der Initiative der Falcone-Stiftung beigetreten, die Werte der beiden Antimafiajäger in unterschiedlicher Weise weiterzuverbreiten - unter anderem über die Kunst.


