Kurz vor 21 Uhr, als es bereits dunkel wurde und die Bergsteiger keinen Ausweg mehr fanden, entschieden sie sich schließlich, den Notruf abzusetzen.
Der Notarzthubschrauber Aiut Alpin Dolomites konnte gemeinsam mit den Bergrettern des Bergrettungsdienstes Gröden zur Einsatzstelle fliegen und die drei unverletzten Bergsteiger sicher aus der Wand holen.
Aufgrund der inzwischen herrschenden Dunkelheit musste der Einsatz mit Nachtsichtgeräten durchgeführt werden. Die Bergung stellte damit für Pilot und Besatzung eine besondere Herausforderung dar. Anschließend wurden die fünf Bergsteiger sicher ins Tal geflogen.
Bereits am Nachmittag hatte sich am gestrigen Donnerstag im Langkofelgebiet ein weiterer Rettungseinsatz ereignet. Gegen 13.30 Uhr wurde ein medizinischer Notfall am Klettersteig „Furcela de Saslonch“ gemeldet.
Eine Person fühlte sich zunächst nicht wohl und war kurze Zeit später nicht mehr ansprechbar. Sofort wurde der Notarzthubschrauber Pelikan 1 zum Einsatzort alarmiert.
Die betroffene Person wurde gemeinsam mit einem Bergrettungsmann des Bergrettungsdienstes Gröden aus dem Klettersteig geholt, vom Notarzt notversorgt und anschließend mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

