Für Lkw reicht die Kolonne laut Verkehrsinfos.it nahezu durchgehend von Trient bis Klausen, dazu kommen weitere Stauabschnitte bei Mauls sowie zwischen Sterzing und Brennerbad.
Auch der Pkw-Verkehr ist massiv betroffen: Zwischen Trient und Neumarkt müssen Autofahrer mit einem Zeitverlust von mindestens 80 Minuten rechnen. Weitere Verzögerungen gibt es zwischen Neumarkt und Bozen, wo es mit einer zusätzlichen Fahrtzeit von mindestens 60 Minuten zu rechnen gilt.
Laut Verkehrsinfos.it staut es auf der Brennerautobahn auch weiter nördlich: Zwischen Brixen und Sterzing müssen Autofahrer 20 Minuten mehr und zwischen Sterzing und Brennerbad 30 zusätzliche Minuten einplanen.
Überlastet ist zudem die Brennerstaatsstraße SS12 mit wiederkehrenden Staus zwischen Salurn und Neumarkt sowie im Raum Bozen. Abseits des Brennerkorridors wird auch auf der SS44 von Riffian Richtung Meran stockender Verkehr gemeldet.
Jedes Jahr dasselbe
Grund für das Verkehrschaos ist der gestrige Feiertag in Österreich und das damit verbundene Lkw-Fahrverbot in Tirol. Für Frachtfahrzeuge Richtung Norden war deshalb am Brenner vorerst Endstation. Erst seit dem heutigen Freitagmorgen rollt der Schwerverkehr wieder – und trifft nun zusätzlich auf jene Lkw, die regulär zum Wochenende aufbrechen.Das Ergebnis ist dasselbe wie jedes Jahr nach Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam: Eine völlig überlastete Brennerautobahn und kilometerlange Lkw-Kolonnen.
Bereits am gestrigen Donnerstag gab es auf der A22 erhöhtes Verkehrsaufkommen und Staus.

