Donnerstag, 3. September 2026

Mann verirrt sich am Monte Conero in Ancona – Rettung dank Südtirol

Ein 19-jähriger Österreicher ist in der Nacht bei einer Wanderung am Monte Conero bei Sirolo (Ancona) gestürzt und vom Weg abgekommen. Der junge Mann hatte in seiner Notlage seine Mutter in Österreich angerufen. Diese verständigte über die Notrufnummer NUE 112 die Europäische Notrufzentrale in Bozen, die daraufhin die Suchaktion in Sirolo einleitete und den Mann rettete.

Die Mutter des Mannes verständigte über die Notrufnummer NUE 112 die Europäische Notrufzentrale in Bozen, die daraufhin die Suchaktion in Sirolo einleitete. - Foto: © LPA/Maja Clara

Der junge Mann war im Gebiet Valle Ombrosa oberhalb des Strandes dei Forni unterwegs. Mit Einbruch der Dunkelheit verlor er die Orientierung und war telefonisch nicht mehr erreichbar. Nach dem erfolgten Notruf wurden die Einsatzkräfte der Berg- und Höhlenrettung CNSAS und der Feuerwehr eingeschaltet.

Die Mutter des Mannes verständigte über die Notrufnummer NUE 112 die Europäische Notrufzentrale in Bozen, die daraufhin die Suchaktion in Sirolo einleitete. - Foto: © LPA/Maja Clara



Diese fanden ihn gegen 1 Uhr auf einem Geröllfeld abseits des Weges. Wegen des unwegsamen Geländes wurden Bergrettung und Feuerwehr mit Drohnen sowie ein Feuerwehrboot eingesetzt. Zudem startete ein Rettungshubschrauber HH-139B des 83. SAR-Geschwaders vom 15. Luftwaffengeschwader in Cervia. Nach der Ortung des Vermissten wurde der bereits gestartete Hubschraubereinsatz abgebrochen.

Der 19-Jährige war körperlich wohlauf, hatte jedoch leichte Schürfwunden und konnte selbstständig gehen. Anschließend wurde er mit einem Klettergurt gesichert und über das Geröllfeld bis zum Gipfel des Monte Conero begleitet. Die Bergung dauerte rund eineinhalb Stunden. Anschließend wurde er vom Sanitätspersonal untersucht und zu dem Campingplatz gebracht, auf dem er seinen Urlaub verbringt. Neben Bergrettung, Feuerwehr und Sanitätern waren auch die Carabinieri im Einsatz.

ansa/stol

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