Mit dem neuen Schauspiel setzen die Meraner Festspiele ihre Erfolgsreihe zeitgenössischer Uraufführungen fort. Getragen wird das hochbrisante Stück „Das Schweigen der Stadt“ von einem namhaften Schauspielensemble.
Bekannte Gesichter der Theaterszene
Damit kehrt heuer auch die bekannte Filmdarstellerin Christine Mayn aus dem Ritten nach längerer Pause wieder auf eine Südtiroler Felichtbühne zurück. Vielen ist die Südtirolerin aus Fernsehserien wie „ZDF Das Traumschiff“, Rosemunde Pilcher Produktionen und vielen anderen bekannt. In diesem Jahr glänzt sie bei den Meraner Festspielen in der Hauptrolle der Hotelbesitzerin Donatella Dorides.Mit ihr stehen weitere bekannte Gesichter aus der gesamttiroler Theaterszene auf der Bühne. Darunter Konrad Hochgruber, die Theaterurgesteine Peppe Mairginter und Oliver Pezzi, die beeindruckenden Volksschauspieler Valentina Maria Mölk und Maximilian Tschager, sowie die in Südtirol vielfach gefeierten Profidarsteller Horst Herrmann und Hanenn Huber.
Wer in diesem professionellen Ensemble besonders hervorsticht ist die Pustererin Teresa Prugger, die in der Rolle der Marjell eine beeindruckende Charakterrolle übernimmt. Ebenso die aus Deutschland angereisten erfahrenen Schauspielprofis Sarah Kattih als Dolores Pechstein und Matthias Brommann, der neben seiner Rolle als Bürgermeister sein ausgesprochenes Talent als Violinist mit auf die Bühne bringt. Was diesem Schauspiel gelingt, ist einmal mehr, Humor und Spielfreude mit einem tiefernsten Thema unserer Zeit zu verbinden.
Von der ersten Aufführung an zeigte sich das Publikum begeistert davon, wie es dem Tiroler Dramatiker Luis Zagler im Rahmen einer spannenden Bühnenhandlung wieder gelingt, ein hochaktuelles Thema auf die Bühne zu bringen, die viele Menschen im Publikum berührt, Dikussionenn anregt und nach der Vorstellung vielen im Gedächtnis bleibt. Dazu tragen nicht zuletzt auch die Schauspieler bei. Torsten Schilling, der in Südtirol bereits auf vielen Freilicht- wie Profibühnen Regie geführt hat, führt das Ensemble so souverän, dass die Spielfreude jedes einzelnen Schauspielers spürbar wird.
Absolut sehenswert ist in diesem Jahr auch wieder die Schlussszene, in der Leid und Freude so nahe beieinander liegen, dass sie im Publikum noch lange nachhallt.
Nächste Vorstellungen
Gespielt wird auf der Freilichtbühne oberhalb der Gärten von Schloss Trauttmansdorff noch bis einschließlich 20. Juli 2026. Kostenlose Parkmöglichkeiten bieten sich bei den Gärten von Schloss Trauttmansdorff.Reservierungen entweder online unter www.meranerfestspiele.com, telefonisch unter der Nummer 0473 428 388 oder per Email an [email protected].


