Man müsse mittlerweile von 4.000 Fällen ausgehen, sagte Kaseya und verwies darauf, dass die aktuelle Zahl von mehr als 3.900 bestätigten Fällen vom Vortag stamme. Damit sei diese Zahl nach zwölf Wochen mehr als achtmal höher als im vergleichbaren Zeitraum beim westafrikanischen Ebola-Ausbruch 2014 in Westafrika, dem bisher schwersten auf dem Kontinent. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum sei mehr als sechsmal so hoch.
„Wir bauen die Kapazitäten aus, aber dieser Ausbruch übersteigt unsere Möglichkeiten“, sagte Kaseya. Zwar würden neue Labore und neue Behandlungszentren gebaut, „aber wenn wir diesen Ausbruch nicht auf Gemeindeebene stoppen, hat das keinerlei Bedeutung“.


