Samstag, 27. Juni 2026

Nach Angriff auf Fußgänger: Drei Tatverdächtige ausgeforscht

In der Nacht vom 6. auf den 7. Juni ist es in der Altstadt von Sterzing zu einem brutalen Zwischenfall gekommen: Auf dem Untertorplatz wurde ein junger Mann von einer Gruppe Jugendlicher aus dem Wipptal attackiert. Nun haben die Carabinieri von Sterzing die Tatverdächtigen identifiziert und angezeigt.

Die Carabinieri von Sterzing haben drei Tatverdächtige angezeigt. - Foto: © Carabinieri Sterzing

Der Vorfall ereignete sich zwischen 01.50 Uhr und 02.05 Uhr auf dem Untertorplatz. Dort wurde das Opfer, ein junger Mann aus der Umgebung, von der Gruppe umringt und angegriffen. Das Opfer wurde wiederholt zu Boden gestoßen und mit Tritten, Faustschlägen und Ohrfeigen attackiert. Darüber hinaus verhielten sich die Angreifer in besonders erniedrigender Weise, indem sie das Opfer bespuckten und Teile des Übergriffs mit ihren Mobiltelefonen filmten. Das Opfer, das kurz darauf medizinisch versorgt wurde, erlitt Verletzungen mit einer prognostizierten Heilungsdauer von vier Wochen.

Aufzeichnungen der Überwachungskameras entscheidend


Für die Rekonstruktion des Tathergangs war die Auswertung der Aufzeichnungen verschiedener Überwachungskameras von entscheidender Bedeutung. Die Kamerabilder ermöglichten es den Ermittlern, sämtliche Phasen des Angriffs lückenlos zu dokumentieren.
Zusätzliche Videoaufzeichnungen aus mehreren öffentlichen Lokalen, in denen die drei jungen Männer den Abend vor der Tat verbracht hatten, ermöglichten es den Carabinieri, die Identität der Täter zweifelsfrei festzustellen.

Nach Abschluss der Ermittlungen wurden die drei jungen Männer auf freiem Fuß bei der Staatsanwaltschaft Bozen wegen gemeinschaftlich begangener schwerer Körperverletzung angezeigt.

Der Kommandant der Carabinieri-Kompanie Sterzing, Hauptmann Francesco Lorenzi, betonte: „Es handelt sich um einen besonders schwerwiegenden Vorfall, der nicht dem Alltag dieser Stadt entspricht. Derartige Gewalttaten sind in unserer Gemeinschaft glücklicherweise selten und werden stets mit größtem Nachdruck verfolgt.“

stol

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