Sonntag, 9. August 2026

Nach Lawinenunglück: Leichnam von Markus Kirchler im Himalaya-Gebirge gefunden?

Neun Monate nach einem tödlichen Lawinenunglück im Himalaya-Gebirge sind fünf Leichen gesichtet worden. Die Behörden in Nepal schlossen nicht aus, dass es sich um die fünf Bergsteiger handelt, die seither als vermisst gelten – darunter Markus Kirchler aus Jenesien. Die Leichen seien jedoch bisher nicht geborgen und identifiziert worden, hieß es. Zu dem Unglück war es am 5630 Meter hohen Berg Yalung Ri gekommen.

Neun Monate nach dem Unglück wurden fünf Leichen gefunden. Sie müssen allerdings noch identifiziert werden. - Foto: © APA/AFP / PRAKASH MATHEMA

Der Vorsteher der zuständigen Gemeinde Gaurishankar an der Grenze zu Tibet, Biswash Karki, sagte der Deutschen Presse-Agentur, er gehe davon aus, dass es sich bei den Toten um die vermissten Bergsteiger handle. Die Leichen wurden demnach am Donnerstag unterhalb des Gipfels gefunden. Wegen schlechter Wetterverhältnisse habe der Hubschrauber, mit dem die Leichen geborgen werden sollten, am Freitag allerdings umkehren müssen. Ein Bergungsteam stehe weiter auf Abruf.

Lawinenunglück im November

Die fünf vermissten Personen gehörten zu einer Gruppe von 15 Bergsteigern, die im vergangenen November beim Versuch, den Gipfel des Yalung Ri zu erklimmen, von einer Lawine erfasst wurden. Zwei Leichen nepalesischer Bergführer wurden damals geborgen, acht weitere Personen aus der Gruppe konnten gerettet werden.

Markus Kirchler

Neben Markus Kirchler aus Jenesien sind außerdem ein Deutscher, ein Italiener und jeweils ein Kletterer aus Frankreich und Kanada als vermisst gemeldet.

apa/dpa

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