Freitag, 19. September 2025

Nach Murgängen im Passeiertal: Land weiter mit Aufräumarbeiten beschäftigt

Hochwasser und Murgänge richteten vor rund einer Woche Schäden an Ufern und Schutzbauten im Passeiertal an – das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West in der Agentur für Bevölkerungsschutz ist derzeit mit den Aufräumarbeiten befasst.

Das Schutzbauwerk hat seine Funktion voll erfüllt: Mitgeschwemmtes Geröll und Wildholz hat im Talbach in St. Martin ein Rückhaltebecken aufgefüllt. - Foto: © LPA/Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West in der Agentur für Bevölkerungsschutz/Jan Kobald


Nach den durch Starkregen ausgelösten Murgängen vergangener Woche im Passeiertal ( STOL hat berichtet) ist das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West in der Agentur für Bevölkerungsschutz im Einsatz, berichten Amtsdirektor Peter Egger und Techniker Jan Kobald.

Rückhaltebecken hat seinen Zweck erfüllt

Der Heimatscheintalbach und der Kalmbach führten Hochwasser und lagerten wieder viel Geschiebe im Mündungsbereich der Passer ab. Im Talbach in St. Martin wurde ein Rückhaltebecken durch das mitgeschwemmte Material aufgefüllt.

Der Kalbenbach, umgangssprachlich Kalmbach genannt, führte nach dem Starkregen am 13. September Hochwasser und richtete Schäden an der Ufermauer an. Die Wildbachverbauung hat unmittelbar mit den Instandsetzungsarbeiten begonnen. - Foto: © LPA/Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West in der Agentur für Bevölkerungsschutz/Jan Kobald



Das Schutzbauwerk hat in diesem Fall seinen Zweck voll erfüllt und das Geschiebematerial zurückgehalten. Nun muss es geräumt werden, um für zukünftige Ereignisse wieder in Funktion zu sein. Mehrere kleinere Bäche in Matatz richteten Schäden an den Ufern und an den Schutzbauten an.

Aufräumarbeiten begannen am Tag nach dem Unwetter

Bereits unmittelbar nach dem Ereignis am vergangenen Samstag waren Gewässeraufseher Roland Gufler und Vorarbeiter Thomas Pichler im Einsatz.

Auch der Dorfbach in der Martiner Fraktion Matatz führte nach dem Starkregen vom 13. September viel Geröll und Schlamm mit. Die Wildbachverbauung hat unmittelbar mit den Aufräumarbeiten begonnen. - Foto: © LPA/Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West in der Agentur für Bevölkerungsschutz/Jan Kobald



Am darauffolgenden Tag begannen die Arbeiter der Wildbachverbauung mit Vorarbeiter Thomas Pichler sofort mit den Aufräumarbeiten und mit der Wiederherstellung des Hochwasserschutzes. Murgänge hatten in diesem Gebiet bereits am 23. Juli abends Schäden angerichtet ( STOL hat berichtet).

lpa

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