Freitag, 21. August 2026

Nach Pony-Riss in Nordtirol: Bär genetisch nachgewiesen

Als Verursacher im Fall eines Anfang August getöteten Ponys im Nordtiroler Pfunds (Bezirk Landeck) ist nun ein Bär genetisch nachgewiesen worden. Bereits im vergangenen Jahr war ein solcher im Tiroler Oberland umgegangen. Ob es sich dabei um denselben handelt, konnte noch nicht bestätigt werden, berichtete das Land am Freitag. Die Ergebnisse der Genotypisierung, also die Bestimmung des Individuums, standen noch aus.

Wochen, nachdem in Nordtirol ein gerissenes Pony entdeckt wurde, steht nun fest: Beim Angreifer handelte es sich um einen Bären – das wurde nun von den zuständigen Behörden mittels genetischer Untersuchungen nachgewiesen.


Genetische Untersuchungen zeigten jedenfalls, dass im Jahr 2025 und eben nunmehr ein männlicher Bär mit der Bezeichnung „Tirol_05“ im Tiroler Oberland nachgewiesen wurde. Auch im Jahr 2024 war derselbe Bär bereits in Ried im Oberinntal nachgewiesen worden. 2024 fand man zudem in Pfunds Spuren eines weiteren Bären – nämlich „Tirol_04“. Seitdem konnte dieser Bär im Bundesland nicht mehr eindeutig genetisch identifiziert werden.

Das Land Tirol stehe weiterhin in engem Austausch mit der örtlichen Jägerschaft und den Gemeinden, hieß es. Die Bevölkerung werde gebeten, allfällige Sichtungen und Beobachtungen der Behörde über das Sichtungsformular auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung sei Bildmaterial. Hinweise darauf, dass sich ein Bär Menschen oder dem Siedlungsraum nähere, gab es bisher keine.

apa

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