Freitag, 14. August 2026

Nach tödlichem Bergunfall: Verletzte Hündin gerettet

Nach dem tödlichen Bergunglück eines 58-jährigen deutschen Urlaubers bei Dorf Tirol ist am Freitag dessen Hündin gerettet worden. Mia war nach dem Unfall zunächst verschwunden.

Die Finanzpolizei rückte mit einem Hubschrauber aus (Archivbild). - Foto: © finanzpolizei

Zum tragischen Unfall war es am Donnerstag unterhalb der Muthöfe gekommen (STOL hat berichtet). Von Hündin Mia, die der Verunglückte bei sich hatte, fehlte zunächst jede Spur.

Am Freitagvormittag entdeckten Einsatzkräfte der Finanzpolizei das Tier mithilfe eines Fernglases auf einem steilen Berggrat. Mia saß in dem unwegsamen Gelände fest und war an den Hinterläufen verletzt. Zudem war sie offenbar stark verängstigt.

Mit Hubschrauber geborgen

Für die Bergung wurde der Hubschrauber der Finanzpolizei eingesetzt. Fabio Colella von den Bergrettern der Schlanderser Finanzpolizei, ein erfahrener Hundeführer, wurde zum Tier abgeseilt. Es gelang ihm, Mia zu beruhigen und ihr ein Bergungsgeschirr anzulegen. Anschließend wurde die Hündin sicher an Bord des Hubschraubers gebracht.

Unten wartete die Ehefrau des deutschen Touristen bereits auf den jungen Labrador. Sie konnte ihre Hündin wieder in die Arme schließen, bevor diese zur tierärztlichen Behandlung gebracht wurde.

stol

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