Montag, 10. August 2026

Gröden: Paar aus den Niederlanden aus Bergnot gerettet

Erst gegen 4 Uhr morgens kehrte die Bergrettung Gröden am Montag von einem Einsatz zurück. An den Fünffingerspitzen war ein niederländisches Paar in Bergnot geraten und musste gerettet werden.

Mitten in der Nacht stiegen die Bergretter zu den beiden Bergsteigern auf, um sie ins Tal zu begleiten. - Foto: © Bergrettung Gröden

Die beiden Bergsteiger waren beim Abstieg auf der Route „Paravis“ am Gottesfinger unerwartet in eine brenzlige Situation geraten. Überrascht von der Dunkelheit und dem starken Regen, waren sie nicht mehr imstande, selbstständig ins Tal abzusteigen. Also setzten sie den Notruf ab.

Vier Bergretter machten sich umgehend auf den Weg zu den beiden Niederländern, sicherten sie in felsigem Gelände und seilten sie anschließend bis zum Einstieg der Kletterroute ab. Schlussendlich wurden die völlig durchnässten und erschöpften Bergsteiger ins Tal begleitet, wo der Hüttenwirt der Toni-Demetz-Hütte mit heißen Getränken auf die Geretteten und die Einsatzkräfte wartete.

Der Abstieg führte teils über felsiges Gelände. - Foto: © Bergrettung Gröden


Erst gegen 4 Uhr morgens rückten die Bergretter wieder ein und schlossen damit den dritten Einsatz innerhalb weniger Stunden erfolgreich ab. Im Laufe des Sonntags waren sie nämlich bereits zwei weitere Male alarmiert worden.

Eine Wanderin aus der Lombardei hatte sich unterhalb der Langkofelhütte am Knöchel verletzt und wurde ins Tal gebracht, während eine junge Bergsteigerin wegen Unwohlseins aus der Ostkante der Kleinen Fermeda geborgen werden musste. Die Seilschaft wurde per Seilwinde und mit Unterstützung des Notarzthubschraubers Pelikan 1 sicher aus der Wand gebracht.

stol

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