Dienstag, 21. Juli 2026

Norwegen gedenkt der Terroranschläge vor 15 Jahren

Die Menschen in Norwegen erinnern am Mittwoch an die 77 Todesopfer der Terroranschläge in Oslo und auf der Insel Utøya vor 15 Jahren. Auf einer Gedenkveranstaltung am Morgen sprechen Vertreterinnen von Selbsthilfegruppen und Ministerpräsident Jonas Gahr Støre. Danach werden die Namen der Getöteten verlesen und Kränze niedergelegt.

Die Anschläge gelten als die schlimmsten Gewalttaten der norwegischen Nachkriegszeit. - Foto: © APA/afp / BEATE OMA DAHLE

Anschließend gibt es einen Gottesdienst in der Domkirche, zu dem König Harald V. und Königin Sonja erwartet werden. Auch Überlebende kommen zu Wort. Am Nachmittag folgt eine Erinnerungsveranstaltung auf Utøya.

Am 22. Juli 2011 hatte der Rechtsterrorist Anders Behring Breivik eine Autobombe im Regierungsviertel der norwegischen Hauptstadt gezündet und dabei acht Menschen getötet. Danach fuhr er auf die Insel Utøya, wo er sich als Polizist ausgab und das Feuer auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des jährlichen Sommerlagers der Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei eröffnete.

69 Menschen, darunter vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, kamen auf der Insel ums Leben. Die Anschläge gelten als die schlimmsten Gewalttaten der norwegischen Nachkriegszeit. Breivik wurde 2012 zur damals möglichen Höchststrafe von 21 Jahren Haft verurteilt.

apa

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