Mittwoch, 20. Mai 2026

Operation „Alpenkohle“: Garantieverhör für drei Beschuldigte

Über 10.000 Seiten umfasst die Ermittlungsakte „Alpenkohle“, in die weder die Beschuldigten noch deren Verteidiger bisher Einsicht nehmen konnten. Die Trienter Staatsanwaltschaft geht davon aus, einem grenzüberschreitenden illegalen Abfallhandel auf die Spur gekommen zu sein. Montagfrüh wurden – wie berichtet – in Südtirol fünf Haftbefehle vollstreckt: Sie betrafen den Obmann der Gesellschaft Leeg, die das Fernheizwerk in Laas betreibt, Andreas Tappeiner, das Verwaltungsratsmitglied des Heizwerkes, Hugo Trenkwalder, den Direktor des Amtes für Abfallwirtschaft, Giulio Angelucci, Umweltinspektor Andreas Marri sowie den Umweltberater der Leeg, Rupert Rosanelli.

Das Fernheizwerk Leeg in Laas steht im Fokus der Operation „Alpenkohle“. Es wurde beschlagnahmt und unter gerichtlicher Verwaltung gestellt. - Foto: © lie









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