Der Unternehmer hatte Mitte August auf der Plattform „Subito.it“ vier Autoreifen zum Verkauf angeboten. Kurz darauf meldete sich ein angeblicher Käufer, der vorgab, den Betrag sofort überweisen zu wollen.
Der vermeintliche Käufer überzeugte den Mann aus Osttirol, sich zu einem Postamat-Schalter in Toblach zu begeben – dort sollte angeblich die Zahlung erfolgen.
Verbreitete „PostePay“-Masche
Tatsächlich führte der Mann – im Glauben, das Geld zu erhalten – mehrere Aufladungen im Wert von insgesamt 3.000 Euro auf „PostePay“-Karten durch. Die Karten waren auf insgesamt sieben verschiedene Personen ausgestellt, die angezeigt wurden.Die Ermittlungen der Carabinieri ergaben, dass es sich bei dem Betrugsfall um die bekannte „PostePay“-Masche handelt, die in ganz Italien verbreitet ist. Dabei werden Verkäufer dazu gebracht, Geld auf Prepaid-Karten der Betrüger zu laden, im Glauben, eine Zahlung zu empfangen.
Die Staatsanwaltschaft Bozen wurde informiert. Weitere Ermittlungen sollen klären, ob die Gruppe auch in anderen Fällen aktiv war.


